Ladekartenvergleich

Welche Ladekarte ist für Ihren Standort empfehlenswert

Was ist beim Elektrofahrzeug anders?

Wir kennen es, seit wir unseren Führerschein gemacht haben. Alle paar Tage fahren wir an eine Tankstelle, um unser Fahrzeug zu betanken. Dies ist bei einem Elektrofahrzeug nicht mehr notwendig. Das Fahrzeug wird nicht mehr betankt, sondern geladen. Das erfolgt idealerweise, wenn wir mit dem Auto sowieso parken. In Europa steht ein Auto im Durchschnitt übrigens zu 92 Prozent der Zeit. Das entspricht etwa 22 Stunden pro Tag. In dieser Zeit können Sie es daheim in der Garage laden oder unterwegs an einer der vielen öffentlichen Ladesäulen. Somit wird das Laden in der Regel eine Erweiterung des Parkens. Sie brauchen nur das Kabel ans Fahrzeug anzustecken und können dann dem nachgehen, was Sie eh tun wollten. Sie brauchen nicht wie beim Tanken daneben stehen, sondern können die Zeit sinnvoll nutzen. Und keine Angst: Überlaufen kann die Batterie nicht! Sobald die Batterie vollgeladen ist, schaltet die Ladesäule den Ladevorgang automatisch ab.

Warum brauche ich eine Ladekarte?

Wenn ich tanken muss, fahre ich an die nächste Tankstelle, tanke voll und bezahle. Warum brauche ich für das Elektrofahrzeug dann eine Ladekarte?

Ladekarten brauchen Sie, um an öffentlichen Ladesäulen das Fahrzeug zu laden. Die stehen in der Regel nicht an eigenen Tankstellen, sondern dort, wo Sie das Auto sowieso parken. Das kann z.B. ein Supermarkt, ein Restaurant oder ein öffentliches Parkhaus sein. Diese Ladesäulen können Sie mit einer Ladekarte in der Regel kontaktlos freischalten. Dann misst die Ladesäule, wie viel Energie das Fahrzeug getankt hat, bzw. wie lange es geladen hat.

Der geladene Strom oder die Ladedauer bestimmen den Preis für die Aufladung. Alternativ können Sie häufig mit ihrem Smartphone und einer geeigneten App die Ladesäule freischalten. Dazu müssen Sie die eindeutige Identifikationsnummer der Ladesäule eingeben oder einen QR-Code scannen. Der Betreiber der Ladesäule weiß dann in beiden Fällen, an wen er die Rechnung dafür schicken kann. Allerdings sollten Sie wissen, dass der Preis für die bezogene Energie je nach Ladekarte oder App an ein und derselben Ladesäule unterschiedlich sein kann.

Warum sollten Sie Ihre Ladekarte intelligent aussuchen?

Wenn Sie sich für ein Elektrofahrzeug entschieden haben, sollten Sie einen Moment darüber nachdenken, welche Ladekarten Sie benötigen. Das ist wichtig, damit Sie an möglichst vielen Ladesäulen in Ihrer Umgebung oder in den Regionen, in die Sie öfter fahren, möglichst preiswert laden können.

Welche Ladekarte ist die richtige für mich? Vergleichen Sie jetzt aus über 300 Ladekarten!

Wir analysieren alle angebotenen Ladekarten und schauen welche Ladekarten in Ihrer Region am häufigsten akzeptiert werden und welche Ladekarten am preisgünstigsten sind. Diese beiden Kriterien – Abdeckung und Preis – sind die wichtigsten Grundlagen für unseren Ladekartenvergleich und für die daraus resultierende Empfehlung der für Sie passenden Ladekarten.

electrified news News
1 July 2019

Electrified – Über das Portal

Finde jetzt die richtige Ladekarte für dich! Electrified hilft dir dabei eine Übersicht im Tarifjungel zu finden.   Electrified hilft bei Auswahl der richtigen Ladekarte für…
News
20 March 2019

Automobilbarometer

Consorsfinanz veröffentlicht Automobilbarometer 2019 International Eine interessante Studie zum Thema Elektromobilität hat Consorsfinanz vor kurzem publiziert. Für die Studie wurden über 10.600 Personen im Alter…
Lade-Mythen
12 February 2019

Mythos: wenn alle E-Autos gleichzeitig laden dann bricht das Stromnetz zusammen

Haben wir genug Strom, wenn alle elektrisch fahren? Mythos: wenn alle E-Autos gleichzeitig laden dann bricht das Stromnetz zusammen Dieser Mythos ist sogar richtig. Wenn…

Über das Laden mit Ladekarten

Was ist der Unterschied zwischen Laden und Tanken?

Was beim Auto mit Verbrennungsmotor das Tanken, ist beim Auto mit Elektromotor das Laden. Das Fahrzeug wird mit der notwendigen Energie zum Fahren versorgt. Allerdings gibt es ein paar wichtige Unterschiede.
Beim Tanken fahren Sie an eine öffentliche Tankstelle, wählen den richtigen Kraftstoff, betanken das Auto und zahlen direkt an der Kasse. Der Tankvorgang ohne Anfahrt dauert etwa 10 Minuten. Während dieser Zeit können Sie jedoch nichts Anderes machen.

Beim Laden nutzen Sie entweder Ihre private Ladestation daheim, z.B. in der Garage. Wenn Sie abends heimkommen, stecken Sie das Ladekabel an die Ladebuchse des Autos. Am nächsten Morgen steht Ihnen ein vollgeladenes Fahrzeug zur Verfügung. Alternativ können Sie auch unterwegs Ihr Fahrzeug an einer öffentlichen Ladestation laden. Während Sie parken können Sie Ihr Fahrzeug an die Ladestation anschließen und Ihrer gewünschten Tätigkeit nachgehen.

Was ist eine private Ladestation?

Wenn Sie einen Stellplatz oder eine Garage haben, können Sie eine private Ladestation für Ihr Elektrofahrzeug einrichten. Im einfachsten Fall nutzen Sie dafür eine normale, vorhandene Schuko (Schutzkontakt) – Steckdose und ein Ladekabel mit einer sogenannten In-Cable Control Box, das in der Regel mit jedem Elektrofahrzeug mitgeliefert wird.

Für eine private Ladestation ist keine Ladekarte notwendig, und somit natürlich auch kein Ladekartenvergleich 😉 .

Die In-Cable Control Box übernimmt Sicherheitsfunktionen und Kommunikationsfunktionen beim Anschluss an das Stromnetz und sorgt dadurch für ein sicheres Ladeerlebnis. Bei einer haushaltsüblichen abgesicherten Stromstärke von 16 Ampere und dem typischen Haushaltsstrom von 230 V ergibt das eine Ladeleistung von 3,7 Kilowatt. Das bedeutet, dass Sie Ihre Batterie mit max. 3,7 kW pro Stunde aufladen können. Wenn man rechnet, dass das Fahrzeug etwa 20 kWh pro 100 km verbraucht, so können Sie in etwa 5 Stunden Energie für ca. 100 km aufladen. Haben Sie Ihr Fahrzeug über Nacht für 10 Stunden angesteckt, so laden Sie Energie für etwa 200 km.

Einfacherer, sicherer und schneller funktioniert das Laden daheim mit einer Wallbox, einer Elektroauto-Ladestation für Zuhause. Die Hersteller von Elektrofahrzeugen bieten dies häufig als Zusatzausstattung mit an. Sie wird durch einen Elektriker montiert oder an eine “rote CEE” Steckdose angeschlossen. Die Wallbox arbeitet mit Dreiphasen-Wechselstrom und 400 Volt, wie es auch für den Elektroherd genutzt wird. Hier können pro Stunde bis zu 70 km Reichweite geladen werden, d.h. in einer Nacht (8 Stunden) können Sie bis zu 560 km Reichweite in Ihr Fahrzeug laden.

Was ist eine öffentliche Ladestation?

Wenn Sie unterwegs sind oder keinen eigenen Stellplatz oder Garage haben, können Sie an öffentlichen Ladestationen Energie laden. Diese öffentlichen Ladestationen finden Sie zunehmend an sogenannten „Hot-Spots“ wie an Supermärkten, Restaurants, Büros, etc. oder auch entlang der Autobahnen. Dabei unterscheidet man zwischen Normalladestationen und Schnellladestationen. Um diese Ladestationen nutzen zu können, brauchen Sie eine Ladekarte oder eine Lade-App, um sich zu identifizieren und die Ladestation für den Ladevorgang freizuschalten.

Welche Ladekarte zu ihnen passt finden Sie in unserem standortbasierten Ladekartenvergleich heraus!

Was sind Normalladestationen (AC Lader)?

Normalladestationen sind sogenannte AC Ladestationen, die mit Wechselstrom (AC) betrieben werden. Das entspricht dem Strom, der bei Ihnen daheim aus der Steckdose kommt. Sie bieten in der Regel Leistungen von 11 kW, 22 kW oder sogar 43 kW. Da Ihre Autobatterie Gleichstrom (DC) zum Laden braucht, wandelt ein im Fahrzeug eingebauter Gleichrichter den Wechselstrom in Gleichstrom um. Die meisten heute angebotenen Fahrzeuge haben einen Gleichrichter an Bord, der die Batterie mit 11 kW Gleichstrom laden kann. Damit laden Sie etwa 70 km Reichweite pro Stunde.

Was sind Schnellladestationen (DC Lader)?

Schnellladestationen stehen häufig an Rasthöfen entlang der Hauptverkehrsstraßen wie Autobahnen, zunehmend aber auch innerorts. Die Schnellladestationen haben einen Gleichrichter eingebaut und wandeln den öffentlichen Wechselstrom direkt in Gleichstrom (DC) um, den die Batterien zum Laden benötigen. Diese DC Ladestationen bieten heute meistens eine Ladeleistung von bis zu 50 kW. Damit kann man in einer Stunde etwa 300 km Reichweite laden. In Zukunft sollen Ultra-Schnellladesäulen mit bis zu 350 kW und mehr aufgestellt werden. Die verkürzen den Ladevorgang enorm: Für eine Reichweite von 300 Kilometern reicht eine Kaffeepause, nämlich eine Ladezeit von 20 Minuten. Sie eignen sich deshalb besonders für Autobahnraststätten und Standorte an hochfrequentierten Verkehrsadern.

Wie lange muss ein Fahrzeug laden?

Die Ladedauer eines Elektrofahrzeugs hängt von der Leistung der Ladesäule, sowie der Batteriesteuerung des Fahrzeugs ab. Bei einem Durchschnittsverbrauch eines Elektrofahrzeugs von 20 kWh auf 100 km kann man an einer normalen Schuko-Steckdose z.B. in der heimischen Garage etwa 20 km Reichweite pro Stunde laden. Eine Normalladestation mit 11 kW lädt pro Stunde etwa 70 km Reichweite. Eine Schnellladestationen mit 50 kW lädt etwa 300 km pro Stunde. Die Ultra-Schnellladesäulen, die in Zukunft mit bis zu 350 kW und mehr laden schaffen eine Reichweite von 300 Kilometern in etwa 20 Minuten. Genau die Zeit für eine Kaffeepause. Wussten Sie übrigens, dass ein Auto in Deutschland im Durchschnitt weniger als 40 km pro Tag fährt?